Unser Schweigen

Etwa neun Monate lang trafen wir uns unregelmäßig. Manchmal wochenlang gar nicht, dann wieder mehrmals in derselben Woche. Dass wir nur wenig miteinander sprachen, war mir erst gar nicht aufgefallen. Stattdessen kommunizierten wir durch kurze Blicke, leise Seufzer und zarte Berührungen. Wann immer ich in seine braunen Augen sah, sah ich einen Schmerz darin. Er konnte ihn nicht verbergen, aber ich fragte nicht. Das war unsere unausgesprochene Abmachung. Ich fragte nicht, er fragte nicht, wir sagten nichts.

In solchen Momenten stieg ich gewöhnlich auf seinen Schoß und küsste tröstend, ganz zärtlich seine Mundwinkel. Fuhr mit meinen Lippen seine Wange hinauf, ehe ich mein Kinn auf seiner Schulter ablegte. Wie Zwillinge im Mutterleib pressten wir uns aneinander. Ich genoss diese Nähe, wenn seine groben Hände auf meinem Po ruhten. Körperkontakt bedeutete für mich Ausnahmezustand und so genoß ich jede Sekunde auf ihm. Jeden seiner Atemzüge, die ich an meiner Brust spürte.

Ob ich mir die Frage stellte, welches Geheimnis in ihm schlummerte, welche Sorgen, welche Anspannung ihn zum Schweigen brachte? Ja, tat ich. Ich hielt ihn für einen unentdeckten Mörder, für einen Vater ohne Kontakt zu seinen Kindern, für einen unglücklichen Schuldner oder einen liebende Enkel, der sich um seine demente Großmutter sorgte. Ich fragte nicht. Denn ich selbst schwieg ohne Grund.

Wenn wir uns küssten, spürte ich seine Erleichterung. Sobald sein Mund sich auf meinen legte, verlor er seine Körperspannung. Denn küssen, bedeutete nicht reden zu müssen. Es bedeutete, keine Ausrede zu brauchen, weshalb man nicht sprach und so übernahm er hierfür gern die Initiative.

Ohne Liebe lebten wir, aber nicht ohne Lust. Mir kribbelten die Finger, wenn meine Hände seinen Penis aus den Jeans befreiten. Mir kribbelte der Rest des Körpers, wenn er nackte Stellen meiner Haut berührte. An manchen Tagen, wenn er schnell aus der Puste kam, wechselten wir die Positionen. Dann setzte ich mich auf ihn und gab uns, was wir brauchten. Dankbarkeit lag dann in seinem Blick und oft streichelte ich dann freundschaftlich seine Wange.

An welcher Stelle endet Bekanntschaft, wann beginnt Freunschaft und was ist Liebe? Mit ihm war es nichts davon. Wir waren nur zwei sich kreuzende Energien, die sich kurzzeitig voneinander ernährten. Heute ist es leiser zwischen uns als es das Schweigen je sein konnte. Er hat sich in Luft aufgelöst, ich habe mich in Luft aufgelöst. Die Großstadt, die Arbeit, der Alltag liegt zwischen uns. Ohne Warten, ohne Vermissen, ohne Grohl.

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Jürgen denkt an früher

Scheiß Schlampen, dachte Jürgen auf dem Weg von der Baustelle in seine Plattenbau-Wohnung am Rand der Stadt. Diese verdammten Röcke, herje, mir schwillt der Schwanz. Ob andere seinen Halbsteifen bemerkten oder nicht, Jürgen machte sich um so etwas schon lange keine Gedanken mehr. Erstens hatte er in der Hose nicht viel zu bieten, zweitens, wer einem alten Sack wie ihm in den Schritt glotzte, war selbst Schuld, wenn er etwas sah, das er nicht sehen wollte. Gierig setzte er die braune Bierflasche an seinen trockenen Mund, benetzte seine Kehle mit dem lauwarmen Pils.

Seine Gabi ließ ihn auch nicht mehr ran. Verdammte Ehehure. Die war sicher schon furztrocken. Ebbe. Sandwüste. Vakuum der Lust. Dabei war die früher immer furchtbar geil. Wie eine läufige Hündin. Hat geschluckt als sei es Doppelkorn. Schon damals, wo man im Schlafzimmer noch das Licht auslassen musste. Da nuckelte die an seinem Schwanz wie ein Baby an der Titte seiner Mutter. Ein echter Saugnapf, die Gusche von Gabi. Heute will er sie nicht einmal mehr küssen. Am Hochzeitstag macht er es, aber dann reicht es auch wieder für ein Jahr. Aber ihre Maulfotze zu ficken, das würd er sich noch gefallen lassen. Aber die lässt mich ja nicht, bedauert Jürgen. 

Fast verpasst er die Haltestelle zum Aussteigen, weil er an die geile Gabi von früher denkt. Als er zu Hause die Tür aufschließt, überkommt ihm die Ernüchterung. Von der Gabi von damals ist nicht viel übrig. Fahle Haut soweit das Auge reicht, dünne fettige Haare. Die Milchtüten hängen bis zum Bauchnabel. Haben die Kinder leergesaugt. Kinder versauen dir das Leben, denkt Jürgen. Erst kosten sie dich ein Vermögen und vorher nehmen sie dir auch noch die Möpse, die dir einen Steifen garantierten. Ärgerlich, findet Jürgen. 

Auf der Couch pennt Jürgen noch ein bevor die erste Werbepause läuft. Gabi hat ihm noch einen Untersetzer unter die Pulle geschoben und einen Teller mit Leberwurstbroten daneben gestellt. Er stopft eher als das er isst. Harte Arbeit macht er da auf der Baustelle. Ein bisschen Zement anrühren und dann Rückenschmerzen vortäuschen. Das Kreuzworträtsel wird jeden Tag schwerer.

Auf der Couch träumt er von den Schlampen in den kurzen Röcken. Dass ihm schon der Vorsaft in den Kaufhof-Slip läuft, bemerkt er gar nicht. In seinen Träumen hat er einen gewaltigen Prügel und die Schlampfen hocken ihm zu Füßen und nuckeln und nuckeln. Wie Gabi früher, nur mit weniger Gabi.

Bretthart wacht er auf. Man wie das Blut rauscht in seinen Prügel, denkt Jürgen. Er nimmt ein Schluck Bier. Schon fast schahl. Lecker. Genug gelitten, denkt er. Die Ehehure ist mir eine Nummer schuldig. Das ist mein gutes Recht als lieber zahlender Ehemann. Zielstrebig stiefelt er Richtung Schlafzimmer, zieht sich auf dem Weg schon den Slip in die Knie. Gabi schläft schon längst. Zugedeckt und auf der Seite liegend, lugt nur ihr Arsch in dem gräßlichen lilafarbenen Nachthemd hervor. 

Gedankenlos stürzt sich Jürgen auf sie, grapscht nach ihren schlaffen Backen. Sein Steifer ist nicht länger als sein Ringfinger und bohrt sich gegen ihr Gesäß. Gabi kreischt erschrocken auf und ihre kurze Gegenwehr macht ihn noch einen Tick geiler. Schon drückt er sich in ihre Trockenpflaume. Wie Sandpapier schmirgelt ihre Möse an seiner Eichel. Er donnert mehr gegen ihr Becken als das er sie poppt. Eher bricht er ihr die Hüfte als das sie zum Orgasmus kommt. Jürgen ist es egal. Er stochert an ihr herum, bemerkt nicht mal, dass er nicht mehr ihre Möse trifft sondern seinen Schwanz nur an ihren haarigen Pobacken reibt. Gabi krallt sich in ihr Katzenkissen aus Polyester. Einmal donnert ihr die Rübe kräftig gehen das Kopfende des Bettes.

Als es ihm kommt, ergießt Jürgen seinen dickflüssigen Samen auf Gabis Arsch und Rücken. Schon lange war er nicht so stolz auf sich wie beim Anblick seines abmelkenden Pimmel. Gabi hat sich derweil auf den Bauch fallen lassen, den Kopf in das Kissen gesenkt. Sie befindet sich noch in einer Art Schockzustand. Erst morgen früh wird sie realisiert haben, was passiert ist und es niemals ansprechen.

Jürgen steht der Schweiß auf der Stirn. Grob bedeckt er Gabis vollgewichsten Arsch mit ihrem häßlichen Nachthemd. Der Schlampe hab ichs gezeigt, denkt Jürgen und lässt sich auf seine Seite rollen. Mit den Fingern füllt er nach seinen Eiern, die sich für ihn plötzlich ganz leer und schlaff anfühlen. Zufrieden grinst er in sich hinein, da kommt ihm ein Rülpser hoch. Vom ganzen Ficken hat sich das Pils in mir ganz schön aufgeschäumt, denkt Jürgen und puhlt sich im Bauchnabel herum. 

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Diese Kurzgeschichte entstand im Rahmen einer Übung unter dem Motto „reudig“, die ich gemeinsam mit Markus Paradies durchführte.

versonnen

Dass er verrückt nach ihr war, war eindeutig. Nie zuvor kannte sie einen Mann, der so viel Nähe beanspruchte. Nach vier Wochen liebte er sie. Dass er ihren Körper vergötterte, erwähnte er nur allzu oft. Seine Errektionen verieten, dass es keine Lüge war.

Sie verschwand unter der Dusche. Wahrscheinlich würde sich gleich eine Migräne breitmachen. Die Arbeit in der Agentur hatte sie erschöpft, doch ihr Kopf war hellwach.

Müde ließ sie sich auf das Bett fallen. Begehrlich fuhren seine Hände unter das Handtuch in das sie noch immer eingewickelt war. Schoben sich über ihre Pobacken, während sein Gesicht dazwischen tauchte.

Meine Kolleginnen nie wieder zu sehen, würde mir nichts ausmachen. Trotzdem schiebe ich es seit Monaten vor mir her, eine neue Stelle zu suchen. Dabei ist mein Verdienst lächerlich. Ohne Kinder und mit der günstigen Wohnung, ich müsste sorgenfrei sein. In Wahrheit ist am Ende des Monats Ebbe. … Wenigstens hat Dich jemand angestellt, sei gefälligst dankbar. Ich schaffe es jeden Morgen in die Agentur zu gehen, mehr kann man nicht verlangen. Zwar unmotiviert und lustlos, aber ich gehe. … Ich gebe zu, meine Versagensangst ist einfach zu groß. Ich bin gerade nicht stark genug, um mich dem Wettbewerb im Arbeitsmarkt zu stellen. Ich will nicht scheitern. Zu scheitern wäre das Schlimmste.

Tief ließ er seine Zunge über ihre hintere Körpermitte gleiten.

Dieses Land steht kurz vor einem Krieg, sagen die Anderen. Wie lange haben wir uns vor diesem Moment gefürchtet, sagen die Anderen. Im Alltag macht es sich nicht bemerkbar. Ich verstehe die Panik nicht, verstehe die Angst nicht. … Die Leute übertreiben. Es sind doch nur Worte. Niemand wird ernsthaft angreifen. Atomwaffen hin oder her. Niemals. … Aber wenn es doch passiert, bin ich dann die Naive? Die Überraschte? Die, die darüber lachte. Die Unvorbereitete, die als eine der Ersten umkommt? Kreischend ins Verderben? Und wenn schon. Es kommt nicht oft vor, dass ich die Optimistische von Allen bin.

Mit seiner feuchten Zungenspitze drang er immer wieder sanft in sie ein. Nie spürte er größere Erregung, wie wenn sie sich seinetwegen öffnete.

Wie soll ich soviel Geld auftreiben? 8.445 Euro… Seit Jahren fürchte ich mich. Vor dem Brief. Vor der Summe. Ich fürchtete sie, wie ich fürchtete, dass meine Großeltern starben. Das Unvermeidliche. Der Brief, der das Darlehen zurückfordert. Zumindest die Hälfte. 16.890 Euro hatte ich vom Staat bekommen. Monat für Monat. Pünktlich zum letzten Werktag des Januars, des Februars und so weiter. Ich lebte wie eine Königin. Reiste nach Asien, nach Amerika und durch ganz Europa. Mir mangelte es an wenig. Ich war bescheiden und sparsam und ein wenig schlau. Ich wusste zu Haushalten. … Und trotzdem drückt mir die Summe auf die Brust. Wünschte, ich wäre durch die Maschen der Behörden gefallen. Unbemerkt. … Doch einer der Mitarbeiter fand meinen Namen in den Akten. Er schrieb den ersten Brief. Errechnete 8.445 Euro.

Atemlos drückte er seinen Mund auf ihr Loch. Sein Kopf verschmolz mir ihrer Genitalie.

Ich hätte gern ein Baby. Einen Nachkommen, um nie wieder allein zu sein. Jemand, der mich besucht, wenn ich alt und krank und noch unerträglicher bin. Der mir Enkel schenkt. Ich will eine Oma sein. Aber zuerst eine Mutter. Ich will spüren wie in meinem Unterleib, aus meinen Zellen, ein neues Lebewesen entsteht. Wie ein laufendes Ei sein. Will das neue Menschlein aus meinem Schoß pressen. Will den legendären Schmerz spüren, der die Geburt begleitet. … Ich habe so wahnsinnig viel Liebe in mir, die raus muss. Wo soll sie hin? Ich hätte gern ein Kind. Ein eigenes Kind. Mein eigenes Kind.

Er liebe, wie sie sich unter ihm gehen lassen könne, flüsterte er ihr ins Ohr. Verschränkte seine Hand mit ihrer, zog die Bettdecke über ihre beiden Körper. Sie verstand nicht, doch um zu widersprechen fehlte ihr gerade die Kraft. Sie schlug die Augen zu. Ein kleiner stechender Schmerz über ihrem rechten Auge kündigte eine Migräne an. Sie schnaufte. Ihre Brust zog sich zusammen. Sie wäre gern allein gewesen, doch er störte sie auch nicht so sehr um ihn aufzufordern zu gehen.

Die Mittagspause

30 Minuten Mittagspause, ein heißer Sommertag. Sein Körper verlangt nach Zucker und einer Abkühlung. Er denkt an die kleine Eisdiele auf der anderen Straßenseite. Die kommt ihm gerade recht.

In alle Richtungen reckt die junge Frau vor ihm in der Schlange ihren Kopf, prüft alle Eissorten sorgsam. Er empfindet es als persönliches Pech, dass ausgrechnet er ständig hinter einer warten muss, die sich ewig nicht entscheiden kann. Er dagegen weiß schließlich genau, was er möchte. Er hat es sich schon auf dem Weg über die Straße überlegt. Eine Kugel Schokolade, eine andere mit Haselnuss. Ihn interessieren die anderen Geschmacksrichtungen gar nicht erst.

Ein Schweißtropfen läuft unter seinem T-Shirt sein Rückrat entlang. Noch 25 Minuten Mittagspause. Geduldig wartet die Eisverkäuferin mit dem Portionierer und einem Pappbecher bewaffnet auf eine Entscheidung. „Mit Schokolade kann man doch eigentlich nichts falsch machen“, spricht er die Vorderdame an, die sich prompt zu ihm herum dreht und sich aufgeregt entschuldigt. „Ich suche immer das Besondere, aber vielleicht haben Sie recht“, gibt sie zu und schenkt ihm ein Lächeln, das ihn vergessen lässt, dass er für seine Mittagspause nur noch 23 Minuten hat.

Im Bezahlen ist sie flott. Das Geld hat sie passend in der Hosentasche. Geschickt balanciert sie die dicke schwere Umhängetasche und den Eisbecher mit dem leuchtend orangen Plastiklöffel Richtung Ausgang.

Draußen trifft er sie wieder. Sie sitzt auf der schattigen Parkbank, auf der er sich vorgenommen hatte seine Mittagspause zu verbringen. Mit einem schüchternen Lächeln und einem kurzen Nicken signalisiert sie, dass er sich dazu setzen darf. Hübsch ist sie, findet er. Eine blonde Haarstähne fällt ihr chaotisch ins Gesicht.

„Für welche Sorten haben Sie sich entschieden?“, fragt er, weil es ihn wirklich interessiert. „Schokolade und Haselnuss. Dann doch etwas ganz gewöhnliches“, entgegenet sie, schiebt sich sich mittem im Satz einen Löffel Eis zwischen die zartroten Lippen. Schokolade und Haselnuss, er schmunzelt. Doch eines, das muss er noch wissen: „Sind Sie mit dieser Wahl zufrieden?“ Sanft wiegt sie den Kopf, gestikuliert mit ihrem Löffel auf den Becher zeigend. „Nein, ich hätte eine Waffel nehmen sollen.“

***
Dieser Beitrag ist Mirko R. gewidmet, weil er mich hierzu inspirierte.

Auf einem Auge weinen

Der Nachhauseweg ist wieder endlos. 20 Minuten, gefühlte zwei Stunden. Die Straßenbahn kriecht. Meine Beine sind schwer. 

Ich will endlich zur Ruhe kommen. Mich vergraben unter schweren Decken, zwischen unzähligen Kissen. Ewig nicht auftauchen. Hunger. Noch 56 Stufen bis in den dritten Stock.

Überall Fremde. Die Musik ist plötzlich viel zu laut. Beklemmend, rasendes Herz, stille Atemnot, winzige Pupillen. Ich höre nichts. Blockierte Ohren. Fest klammere ich mich an das eisgekühlte Glas in meiner Hand.

Mittendrin, doch unbemerkt, beobachte ich die Menge. Alles redet, alles lacht. Ich sehe die leuchtenden Augen, die unbeschwerten Bewegungen. Ich dagegen bleibe unsichtbar. Jeder Versuch scheitert. Statt selbst zu Leben, sehe ich anderen dabei zu. 

Absolute Stille. Ich bin ganz für mich allein. Wenn ich die Tür schließe, kann mir nichts passieren. Hier kann ich die sein, die ich bin. Kein Bauch einziehen, Frisur egal, raus aus der engen schwarzen Jeans. Ein Gefühl der Erleichterung. Doch die Entäuschung wiegt schwerer.

Lichter

Sie erblickt ihn bereits da hat er kaum einen Fuß in den Raum gesetzt. Hoch gewachsen und mit finsteren Gesichtszügen scheint er nicht in diesen Club zu passen.

Schwach beleuchtet und trüb vom Tabakqualm wechselt das Licht die Farbe von rot nach gelb, wird blau und grün.

Misstrauisch streift sein Blick durch die Menschenmenge. Da taucht sie plötzlich nur wenige Zentimeter vor ihm auf. Eindringlich heften sich ihre Augen aneinander. Ihre vollen Lippen, sie wechseln die Farbe, von rot nach gelb, werden blau und grün.

Seine Miene bleibt kühl, trocken und rau fühlen sich seine Hände an als sie ihn mit sich zieht.

Bis sie den kalten Beton an ihren nackten Schulterblätter fühlt. Sein fester Griff ihren Nacken umschließt, während sie sich gierig küssen.

Nur eine Sekunde erlischt das Licht. Sie ist so schnell verschwunden wie sie kam. Die Wand vor seinen Augen leer, wechselt die Farbe von rot nach gelb, wird blau und grün.

Hastige Blicke helfen nicht. Er wird sie nicht finden, nicht wiedersehen. Zurück bleibt das Misstrauen. Zurück bleibt die Enttäuschung. Zurück bleibt das warum.