Jürgen denkt an früher

Scheiß Schlampen, dachte Jürgen auf dem Weg von der Baustelle in seine Plattenbau-Wohnung am Rand der Stadt. Diese verdammten Röcke, herje, mir schwillt der Schwanz. Ob andere seinen Halbsteifen bemerkten oder nicht, Jürgen machte sich um so etwas schon lange keine Gedanken mehr. Erstens hatte er in der Hose nicht viel zu bieten, zweitens, wer einem alten Sack wie ihm in den Schritt glotzte, war selbst Schuld, wenn er etwas sah, das er nicht sehen wollte. Gierig setzte er die braune Bierflasche an seinen trockenen Mund, benetzte seine Kehle mit dem lauwarmen Pils.

Seine Gabi ließ ihn auch nicht mehr ran. Verdammte Ehehure. Die war sicher schon furztrocken. Ebbe. Sandwüste. Vakuum der Lust. Dabei war die früher immer furchtbar geil. Wie eine läufige Hündin. Hat geschluckt als sei es Doppelkorn. Schon damals, wo man im Schlafzimmer noch das Licht auslassen musste. Da nuckelte die an seinem Schwanz wie ein Baby an der Titte seiner Mutter. Ein echter Saugnapf, die Gusche von Gabi. Heute will er sie nicht einmal mehr küssen. Am Hochzeitstag macht er es, aber dann reicht es auch wieder für ein Jahr. Aber ihre Maulfotze zu ficken, das würd er sich noch gefallen lassen. Aber die lässt mich ja nicht, bedauert Jürgen. 

Fast verpasst er die Haltestelle zum Aussteigen, weil er an die geile Gabi von früher denkt. Als er zu Hause die Tür aufschließt, überkommt ihm die Ernüchterung. Von der Gabi von damals ist nicht viel übrig. Fahle Haut soweit das Auge reicht, dünne fettige Haare. Die Milchtüten hängen bis zum Bauchnabel. Haben die Kinder leergesaugt. Kinder versauen dir das Leben, denkt Jürgen. Erst kosten sie dich ein Vermögen und vorher nehmen sie dir auch noch die Möpse, die dir einen Steifen garantierten. Ärgerlich, findet Jürgen. 

Auf der Couch pennt Jürgen noch ein bevor die erste Werbepause läuft. Gabi hat ihm noch einen Untersetzer unter die Pulle geschoben und einen Teller mit Leberwurstbroten daneben gestellt. Er stopft eher als das er isst. Harte Arbeit macht er da auf der Baustelle. Ein bisschen Zement anrühren und dann Rückenschmerzen vortäuschen. Das Kreuzworträtsel wird jeden Tag schwerer.

Auf der Couch träumt er von den Schlampen in den kurzen Röcken. Dass ihm schon der Vorsaft in den Kaufhof-Slip läuft, bemerkt er gar nicht. In seinen Träumen hat er einen gewaltigen Prügel und die Schlampfen hocken ihm zu Füßen und nuckeln und nuckeln. Wie Gabi früher, nur mit weniger Gabi.

Bretthart wacht er auf. Man wie das Blut rauscht in seinen Prügel, denkt Jürgen. Er nimmt ein Schluck Bier. Schon fast schahl. Lecker. Genug gelitten, denkt er. Die Ehehure ist mir eine Nummer schuldig. Das ist mein gutes Recht als lieber zahlender Ehemann. Zielstrebig stiefelt er Richtung Schlafzimmer, zieht sich auf dem Weg schon den Slip in die Knie. Gabi schläft schon längst. Zugedeckt und auf der Seite liegend, lugt nur ihr Arsch in dem gräßlichen lilafarbenen Nachthemd hervor. 

Gedankenlos stürzt sich Jürgen auf sie, grapscht nach ihren schlaffen Backen. Sein Steifer ist nicht länger als sein Ringfinger und bohrt sich gegen ihr Gesäß. Gabi kreischt erschrocken auf und ihre kurze Gegenwehr macht ihn noch einen Tick geiler. Schon drückt er sich in ihre Trockenpflaume. Wie Sandpapier schmirgelt ihre Möse an seiner Eichel. Er donnert mehr gegen ihr Becken als das er sie poppt. Eher bricht er ihr die Hüfte als das sie zum Orgasmus kommt. Jürgen ist es egal. Er stochert an ihr herum, bemerkt nicht mal, dass er nicht mehr ihre Möse trifft sondern seinen Schwanz nur an ihren haarigen Pobacken reibt. Gabi krallt sich in ihr Katzenkissen aus Polyester. Einmal donnert ihr die Rübe kräftig gehen das Kopfende des Bettes.

Als es ihm kommt, ergießt Jürgen seinen dickflüssigen Samen auf Gabis Arsch und Rücken. Schon lange war er nicht so stolz auf sich wie beim Anblick seines abmelkenden Pimmel. Gabi hat sich derweil auf den Bauch fallen lassen, den Kopf in das Kissen gesenkt. Sie befindet sich noch in einer Art Schockzustand. Erst morgen früh wird sie realisiert haben, was passiert ist und es niemals ansprechen.

Jürgen steht der Schweiß auf der Stirn. Grob bedeckt er Gabis vollgewichsten Arsch mit ihrem häßlichen Nachthemd. Der Schlampe hab ichs gezeigt, denkt Jürgen und lässt sich auf seine Seite rollen. Mit den Fingern füllt er nach seinen Eiern, die sich für ihn plötzlich ganz leer und schlaff anfühlen. Zufrieden grinst er in sich hinein, da kommt ihm ein Rülpser hoch. Vom ganzen Ficken hat sich das Pils in mir ganz schön aufgeschäumt, denkt Jürgen und puhlt sich im Bauchnabel herum. 

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Diese Kurzgeschichte entstand im Rahmen einer Übung unter dem Motto „reudig“, die ich gemeinsam mit Markus Paradies durchführte.

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